Alles, was Sie zum Ablauf wis­sen soll­ten, erfah­ren Sie in die­sem sehr umfang­rei­chen Artikel. 

Ein­füh­rung zur Baufinanzierung

Ein­lei­tung

Die Bau­fi­nan­zie­rung: Auch Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung, Bau­kre­dit oder anders genannt. Für vie­le Men­schen wohl einer der größ­ten und bedeut­sams­ten Schrit­te in ihrem Leben ist der Kauf der eige­nen Immo­bi­lie. Damit Sie für Ihr Vor­ha­ben und Ihre Bau­fi­nan­zie­rung best­mög­lich vor­be­rei­tet sind, erfah­ren Sie in die­sem Arti­kel, was Sie auf dem Weg in die eige­nen vier Wän­de erwartet.

Was Sie als Leser erwartet

Wir wer­den damit begin­nen, eini­ge Begrif­fe der Bau­fi­nan­zie­rung zu erklä­ren. Anschlie­ßend geht es um die Kal­ku­la­ti­on: Wie Sie ermit­teln, wie viel Haus Sie sich leis­ten kön­nen und wel­che Pos­ten Sie auf Ihrem Zet­tel haben soll­ten. Dar­auf beschäf­ti­gen wir uns mit der Immo­bi­li­en­su­che, gefolgt von der Suche nach der pas­sen­den Finan­zie­rung. Wir wer­den außer­dem ein wenig Ein­blick in die Arbeit bei kre­dit­ge­ben­den Ban­ken gewäh­ren und erklä­ren, was erfor­der­lich ist, um eine posi­ti­ve Kre­dit­ent­schei­dung für Ihre Bau­fi­nan­zie­rung her­bei­zu­füh­ren. Zu guter Letzt behan­deln wir das The­ma Aus­zah­lung und set­zen uns mit der Bil­dung von Rück­la­gen sowie der Mini­mie­rung von Risi­ken, die bei einer Bau­fi­nan­zie­rung auf­tre­ten kön­nen, auseinander.

Zweck die­ses Artikels

Mit die­sem Arti­kel sol­len Sie best­mög­lich auf sämt­li­che Sta­tio­nen der Bau­fi­nan­zie­rung vor­be­rei­tet werden.

An wen sich die­ser Arti­kel richtet

Die­ser Arti­kel rich­tet sich an all die­je­ni­gen, wel­che sich beson­ders umfang­reich über die Bau­fi­nan­zie­rung und der damit ein­her­ge­hen­den The­men infor­mie­ren möch­ten. Pri­mär wer­den Eigen­nut­zer von Immo­bi­li­en mit den fol­gen­den Zei­len adressiert.

Die Baufinanzierung - Was ist eine Baufinanzierung

Was ist eine Baufinanzierung?

Damit Sie in Erfah­rung brin­gen, wie die genaue Defi­ni­ti­on einer Bau­fi­nan­zie­rung lau­tet, wer­den wir im Fol­gen­den ein wenig zum Begriff an sich klären.

Der Defi­ni­ti­on des Begriffs „Bau­fi­nan­zie­rung“

Als Bau­fi­nan­zie­rung bezeich­net man grund­sätz­lich die Anschaf­fung einer Immo­bi­lie mit Hil­fe eines Kre­dits. Unter dem Begriff Bau­fi­nan­zie­rung fällt gegen­wär­tig jedoch auch bei­spiels­wei­se die Moder­ni­sie­rung einer Immo­bi­lie, die Sanie­rung oder auch die Wei­ter­füh­rung einer bestehen­den Finan­zie­rung, die Anschlussfinanzierung.

Gekürzt und ver­ein­facht ausgedrückt:

Der Begriff Bau­fi­nan­zie­rung wird für sämt­li­che Vor­gän­ge bezüg­lich eines Finan­zie­rungs­vor­ha­bens mit Bezug auf eine Immo­bi­lie genutzt.

Alter­na­ti­ve Bezeich­nun­gen für eine Baufinanzierung

Die fol­gen­den, geläu­figs­ten Begrif­fe wer­den oft als Syn­ony­me für den The­men­be­reich der Bau­fi­nan­zie­rung verwendet:

  • Immo­bi­li­en­dar­le­hen
  • Immo­bi­li­en­kre­dit
  • Bau­geld
  • Bau­kre­dit
  • Hypo­the­ken­kre­dit
  • Hypo­the­ken­dar­le­hen
  • Hypo­thek

Mög­li­che Vor­ha­ben bei einer Baufinanzierung

Wie ein­gangs erwähnt, wird die Bezeich­nung Bau­fi­nan­zie­rung für eine Viel­zahl von Vor­ha­ben mit Bezug auf die Finan­zie­rung des­sen genutzt. Die Bau­fi­nan­zie­rung kommt bei fol­gen­den Pro­jek­ten in Frage:

Kauf einer Bestandsimmobilie

Eine Bestands­im­mo­bi­lie ist ein Objekt, bei dem es sich um eine Immo­bi­lie han­delt, die weder erst­mals bezo­gen, noch neu errich­tet wur­de. Kurz­um: Eine Immo­bi­lie, die „gebraucht“ ist.

Kauf eines Neu­baus vom Bauträger

Bei dem Kauf vom Bau­trä­ger han­delt es sich um ein soge­nann­tes Neu­bau­vor­ha­ben. Es wird also eine neu errich­te­te Immo­bi­lie direkt über einen Bau­trä­ger erwor­ben und erst­ma­lig bezo­gen. In der Regel ist der Kauf eines Neu­baus vom Bau­trä­ger eine der simp­le­ren Metho­den, ein neu­es Gebäu­de zu errich­ten und zu erstehen.

Eige­nes Bauvorhaben

Bei dem eige­nen Bau­vor­ha­ben wird ein Objekt unter Zuhil­fe­nah­me eines Archi­tek­ten neu errich­tet. Die­se Art des Neu­baus setzt eine gute Vor­be­rei­tung und Pla­nung vor­aus. Daher bie­tet sich die­se Metho­de zur Errich­tung einer neu­en Immo­bi­lie beson­ders für Men­schen an, die ger­ne eigen­hän­dig pla­nen und dabei bereit sind, einen grö­ße­ren Pla­nungs­auf­wand in Kauf zu nehmen.

Anschluss­fi­nan­zie­rung

Von einer Anschluss­fi­nan­zie­rung spricht man, wenn ein Dar­le­hens­neh­mer ein neu­es Dar­le­hen für sei­ne „Alt­fi­nan­zie­rung“ benö­tigt. Die­ser Umstand tritt bei­spiels­wei­se dann ein, wenn eine Bau­fi­nan­zie­rung ursprüng­lich für einen kur­zen Zeit­raum abge­schlos­sen wur­de und nach Ende der Lauf­zeit die­ser Bau­fi­nan­zie­rung eine Rest­schuld an Kre­dit übrig bleibt. Die­se Rest­schuld wird dann mit Hil­fe der Anschluss­fi­nan­zie­rung weiterfinanziert.

Moder­ni­sie­ren

Bei einer Moder­ni­sie­rung wird ein bestehen­des Objekt über­ar­bei­tet und in der Regel „auf den aktu­el­len Stand der Tech­nik und Mög­lich­kei­ten“ gebracht. Dabei kann es sich bei­spiels­wei­se um die Erneue­rung der Hei­zungs­an­la­ge, der Däm­mung der Außen­fas­sa­de oder aber auch um eine Ände­rung an der Grund­riss­ge­stal­tung handeln.

For­ward­dar­le­hen

Das For­ward­dar­le­hen kann als „modi­fi­zier­te Ver­si­on“ der Anschluss­fi­nan­zie­rung bezeich­net wer­den. Im Grun­de dient das For­ward­dar­le­hen dem glei­chen Zweck wie die Anschluss­fi­nan­zie­rung. Jedoch lässt sich ein For­ward­dar­le­hen bereits sehr früh­zei­tig abschlie­ßen. Somit kön­nen die gegen­wär­ti­gen Zin­sen für Bau­geld bereits heu­te bis zu fünf Jah­re im Vor­aus fest­ge­legt und gesi­chert werden.

Grün­de für und gegen den Erwerb von Immobilien

Für den Erwerb einer Immo­bi­lie spre­chen eine Viel­zahl von Grün­den. Die wich­tigs­ten davon sei­en in die­sem Abschnitt aufgeführt.

Sta­bi­li­tät

Der Besitz einer Immo­bi­lie ver­spricht das Gefühl „ange­kom­men“ zu sein und sorgt für Sta­bi­li­tät im Leben. Man baut sich ein „Nest“.

Ver­mö­gens­bil­dung

Wird ein Haus finan­ziert und abbe­zahlt, bil­det sich Ver­mö­gen in Form einer schul­den­frei­en Immobilie.

Alters­vor­sor­ge

Wer jetzt sein Eigen­heim finan­ziert und bis zur Ren­te abge­zahlt hat, macht sich unab­hän­gig von etwai­gen Miet­erhö­hun­gen durch den Ver­mie­ter und ver­schafft sich bei Ren­ten­ein­tritt einen grö­ße­ren, finan­zi­el­len Spielraum.

Nach­tei­le des Erwerbs von Immobilien

Wert­hal­tig­keit

Der Wert einer Immo­bi­lie hängt stark von der Sub­stanz, dem Objek­tal­ter und dem Zustand ab. Daher ist es erfor­der­lich, regel­mä­ßig in die Moder­ni­sie­rung einer Immo­bi­lie zu inves­tie­ren, um die Wert­hal­tig­keit die­ser zu sichern. Die­se Kos­ten fal­len bei einem Miet­ver­hält­nis für den Mie­ter nicht an.

Kapi­tal­bin­dung

Das Kapi­tal, wel­ches in die Rück­zah­lung der Immo­bi­lie fließt, wird gebun­de­nes Kapi­tal genannt. Denn: Es han­delt sich bei einer abbe­zahl­ten Immo­bi­lie zwar um einen Ver­mö­gens­wert. Unkom­pli­ziert abru­fen und reinves­tie­ren lässt sich die­ser jedoch nur bei Ver­kauf des Objek­tes. Das Kapi­tal ist in der Immo­bi­lie gebunden.

Kos­ten

Auch wenn die Dar­le­hens­zin­sen der­zeit nied­rig sind: Die Prei­se für Immo­bi­li­en haben sich in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren ste­tig ver­teu­ert. Abge­se­hen davon, dass Bau­geld güns­tig zu bekom­men ist, soll­te bedacht wer­den, dass Kapi­tal zwar güns­tig erhält­lich ist, doch hohe Immo­bi­li­en­prei­se nicht sel­ten einen Zins­vor­teil egalisieren.

Die Baufinanzierung - Kalkulation Planung Risikoabwägung

Kal­ku­la­ti­on, Bud­get & Risi­ko­ab­wä­gung bei dem Immobilienkredit

Die Bau­fi­nan­zie­rung soll­te wohl kal­ku­liert sein. In die­sem Abschnitt behan­deln wir Kal­ku­la­ti­on, die Bestim­mung des Finan­zie­rungs­bud­gets und gehen auf die Risi­ken einer Bau­fi­nan­zie­rung und Mini­mie­rung die­ser ein.

Den Immo­bi­li­en­kre­dit für die Zukunft pla­nen – Finan­zi­ell und familiär

Bei einer Bau­fi­nan­zie­rung ist es erfor­der­lich, sich Gedan­ken über die gegen­wär­ti­ge und zukünf­ti­ge finan­zi­el­le sowie fami­liä­re Situa­ti­on zu machen.

Fami­li­en­pla­nung

Ist Ihre Fami­li­en­pla­nung schon abge­schlos­sen? Oder haben Sie hier­zu noch gar kei­ne kon­kre­ten Plä­ne? In jedem Fall soll­ten Sie das The­ma Fami­li­en­pla­nung bei der Auf­stel­lung einer Finan­zie­rung im Hin­ter­kopf behal­ten. Dies sowohl in Bezug auf die Eigen­schaf­ten des zukünf­ti­gen Eigen­heims als auch auf die finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen, die sich erge­ben kön­nen, soll­ten Sie Nach­wuchs planen.

Beruf­li­che Perspektive

Jedes Kre­dit­in­sti­tut setzt ein soli­des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis für die Kre­dit­ver­ga­be zwin­gend vor­aus. Auch Sie selbst soll­ten sich Gedan­ken zu Ihrer beruf­li­chen Per­spek­ti­ve machen. Sind SIe bei Ihrem Arbeit­ge­ber glück­lich oder pla­nen Sie schon seit län­ge­rem, einen Arbeit­ge­ber­wech­sel  durch­zu­füh­ren? Bei letz­te­rem emp­fiehlt es sich, die Über­le­gun­gen zum Kauf einer Immo­bi­lie noch ein wenig zu ver­schie­ben, bis Sie sich, was Ihre beruf­li­che Zukunft angeht, etwas siche­rer sind. Mit sol­chen Über­le­gun­gen mini­mie­ren Sie das Risi­ko, auf­grund eines Job­wech­sels und womög­lich nied­ri­ge­rem Ein­stiegs­ein­kom­men in eine beruf­li­che Schief­la­ge zu geraten.

Bud­get für die Bau­fi­nan­zie­rung ermitteln

Zu Beginn Ihrer Über­le­gun­gen bezüg­lich des Erwerbs eines Objek­tes soll­ten Sie in Erfah­rung brin­gen, wie viel Haus Sie sich leis­ten kön­nen. In unse­rer Rubrik Rech­ner fin­den Sie unter ande­rem den Bud­get-Rech­ner, mit wel­chem Sie eine ers­te Ein­schät­zung zu Ihrem Kre­dit­po­ten­zi­al erhal­ten können.

Haus­halts­rech­ner als Grundlage

Möch­ten Sie dei­ne Ein- und Aus­ga­ben detail­liert gegen­über­stel­len und auf die­ser Basis das Bud­get für eine Bau­fi­nan­zie­rung berech­nen? Hier­für haben wir einen Haus­halts­plan für Sie bereit­ge­stell, der Ihnen bei einer detail­lier­ten Kal­ku­la­ti­on behilf­lich sein wird. Hier­bei han­delt es sich um eine Excel-Tabel­le. Sie benö­ti­gen eine aktu­el­le Office-Suite, um die Datei öff­nen und bear­bei­ten zu können.

Beach­te Sie bit­te, dass es sich sowohl bei dem Bud­get-Rech­ner, als auch bei dem Haus­halts­plan um ver­ein­fach­te Ver­fah­ren zur Bestim­mung des Bud­gets für Ihre Bau­fi­nan­zie­rung han­delt. Die Berech­nung dient ledig­lich dazu, Ihnen einen ers­ten Ein­druck von den Mög­lich­kei­ten zu ver­schaf­fen. Eine Ver­bind­lich­keit auf ein Dar­le­hen, in von dir kal­ku­lier­ter Höhe, kann dar­aus nicht abge­lei­tet werden.

Bud­get mit Bera­ter berechnen

Um eine fun­dier­te und kon­kre­te Aus­sa­ge ein­zu­ho­len, wie viel Bau­fi­nan­zie­rung Sie sich leis­ten kön­nen, emp­feh­len wir Ihnen Rück­spra­che mit einem Bera­ter zu hal­ten. Die­ser kann eine voll­stän­di­ge Ana­ly­se Ihrer gegen­wär­ti­gen finan­zi­el­len Situa­ti­on vor­neh­men und Ihnen genau mit­tei­len, in wel­chem Preis­be­reich Sie sich nach einer Immo­bi­lie umschau­en kön­nen. Schrei­ben Sie uns doch, und wir tei­len Ihnen mit, wie viel Haus Sie sich leis­ten können.

Eigen­ka­pi­tal­ein­satz für die Bau­fi­nan­zie­rung bestimmen

Der wohl wich­tigs­te Punkt, wenn es um den Erhalt der best­mög­li­chen Kon­di­tio­nen für Bau­geld geht: Die Höhe des Eigen­ka­pi­tal­ein­sat­zes. Je mehr Eigen­ka­pi­tal Sie in Ihre Bau­fi­nan­zie­rung ein­brin­gen, des­to gerin­ger das Kre­dit­ri­si­ko für die kre­dit­ge­ben­de Bank. Und das bedeu­tet für Sie: nied­ri­ge­re Darlehenszinsen.

Mög­li­che Quel­len von Eigen­ka­pi­tal für das Immobiliendarlehen

Eigen­ka­pi­tal kann in ver­schie­de­nen For­men für die kre­dit­ge­ben­de Bank bereit­ge­stellt wer­den. Die ver­brei­tets­ten Mög­lich­kei­ten, den Anteil von Eigen­ka­pi­tal bei einer Bau­fi­nan­zie­rung zu erhö­hen, fin­den Sie im Folgenden:

Bar­mit­tel

Mit Bar­mit­teln ist Ihr Kon­to­gut­ha­ben auf Ihrem Giro­kon­to gemeint oder auch das Kapi­tal aus einem Bau­spar­ver­trag, wel­ches Sie aus die­sem ent­neh­men und für Ihre Bau­fi­nan­zie­rung ein­brin­gen können.

Bar­mit­tel sind in der Regel kurz­fris­tig ver­füg­bar und wer­den meist direkt zur Zah­lung eines Teils des Kauf­prei­ses der Immo­bi­lie bei einer Bau­fi­nan­zie­rung eingesetzt.

Immo­bi­li­en

Auch Immo­bi­li­en kön­nen eine adäqua­te Quel­le von Eigen­ka­pi­tal dar­stel­len. Übli­cher­wei­se spricht man aller­dings von einer Zusatz­si­cher­heit in Form einer Immo­bi­lie, wenn Immo­bi­li­en bei einer Bau­fi­nan­zie­rung ein­ge­bracht wer­den sollen.

In der Regel wird die Bank ein soge­nann­tes Grund­pfand­recht im Grund­buch der Immo­bi­lie ein­tra­gen, die als Zusatz­si­cher­heit dient.

Eigen­leis­tun­gen

Bei Eigen­leis­tun­gen han­delt es sich im Grun­de nicht um Eigen­ka­pi­tal per se. Viel­mehr han­delt es sich bei Eigen­leis­tun­gen um eine soge­nann­te Mus­kel­hy­po­thek.

Bei der Mus­kel­hy­po­thek wird Arbeits­leis­tung, die Sie bei­spiels­wei­se unent­gelt­lich bei der Moder­ni­sie­rung einer Immo­bi­lie ein­brin­gen, wie Eigen­ka­pi­tal gewer­tet. Jeden­falls bei dem Teil des Dar­le­hens­vo­lu­mens einer Bau­fi­nan­zie­rung, bei dem es sich nicht um die Kauf­ne­ben­kos­ten han­delt. Die­se  müs­sen in der Regel mit Hil­fe von Eigen­ka­pi­tal oder einem Nach­rang­dar­le­hen begli­chen werden.

Tipps für die kor­rek­te Kal­ku­la­ti­on des Finanzierungsbudgets

Damit Ihre Kal­ku­la­ti­on kor­rekt und sicher ist, soll­ten Sie eini­ge, weni­ge Tipps bei der Bestim­mung dei­nes Finan­zie­rungs­bud­gets berücksichtigen.

Kon­ser­va­tiv berechnen

Pla­nen Sie für varia­ble Pos­ten Ihrer Ein­nah­men- und Aus­ga­ben­rech­nung einen Puf­fer ein. Idea­ler­wei­se neh­men Sie einen Auf­schlag von 20 % für Posi­tio­nen, des­sen Kos­ten vari­ie­ren können.

Puf­fer einplanen

Ins­be­son­de­re bei Neu­bau­vor­ha­ben von Wich­tig­keit: Pla­nen Sie einen finan­zi­el­len Puf­fer ein. So sind Sie vor etwai­gen Mehr­kos­ten gefeit und nicht gezwun­gen, eine Nach­fi­nan­zie­rung bei dei­nem Kre­dit­ge­ber zu bean­tra­gen. Die­se wer­den meist mit einem Zins­auf­schlag ver­se­hen, was Ihre Gesamt­fi­nan­zie­rung verteuert.

die passende Immobilie für die baufinanzierung finden

Eine pas­sen­de Immo­bi­lie finden

Sie haben Ihr mög­li­ches Finan­zie­rungs­bud­get ermit­telt, bzw. bestim­men las­sen? Dann geht es dar­an, eine pas­sen­de Immo­bi­lie zu finden.

Die Suche nach einer geeig­ne­ten Immo­bi­lie kann eine lang­wie­ri­ge Ange­le­gen­heit sein. Was Sie bei der Immo­bi­li­en­aus­wahl berück­sich­ti­gen soll­ten und wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, die Traum­im­mo­bi­lie zu fin­den, behan­deln wir im fol­gen­den Abschnitt.

Fest­le­gen des Immobilientyps

Idea­ler­wei­se legen Sie sich bereits im frü­hen Sta­di­um Ihrer Immo­bi­li­en­su­che fest, wel­che Art Immo­bi­lie Ihnen am ehes­ten zusagt. Dabei spie­len die fol­gen­den Immo­bi­li­en­ty­pen eine zen­tra­le Rol­le bei der Aus­wahl des pas­sen­den Objekts.

Rei­hen­haus

Rei­hen­häu­ser sind Immo­bi­li­en, die, wie der Name schon sagt, in Rei­he gebaut sind. Dabei glei­chen sich die ein­zel­nen Gebäu­de­ein­hei­ten in der Regel bezüg­lich Grund­riss und Ener­gie­bi­lanz. Rei­hen­häu­ser sind mit Bezug zur Wohn­flä­che oft güns­ti­ger als frei­ste­hen­de Ein-/Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser.

Mehr­fa­mi­li­en­haus

Von eine Mehr­fa­mi­li­en­haus spricht man, wenn sich in einem Gebäu­de­kom­plex mehr als 2 Wohn­ein­hei­ten befin­den. Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser sind oft­mals für Inves­to­ren mit Ren­di­te­ab­sich­ten, soge­nann­te Kapi­tal­an­le­ger, beson­ders interessant.

Dop­pel­haus­hälf­te

Der Name sagt es bereits aus: Bei einer Dop­pel­haus­hälf­te han­delt es sich um den Gebäu­de­teil einer Immo­bi­lie, die über ins­ge­samt zwei Wohn­ein­hei­ten ver­fügt. Oft­mals die kos­ten­güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ve zu frei­ste­hen­den Einfamilienhäusern.

Frei­ste­hen­des Ein-/Zwei­fa­mi­li­en­haus

Der Vor­teil des frei­ste­hen­den Ein‑, bzw. Zwei­fa­mi­li­en­hau­ses: Ihre Nach­barn gren­zen in der Regel nicht unmit­tel­bar an Ihrem Wohn­ge­bäu­de an. Die Grund­stücks­gren­ze legt die Gren­ze zum Nach­barn fest.

Eigen­tums­woh­nung

Eine Eigen­tums­woh­nung befin­det sich in der Regel inner­halb des Gebäu­de­kom­ple­xes eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses. Eigen­tums­woh­nun­gen sind meist güns­ti­ger als Rei­hen­häu­ser, Ein-/Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser und Dop­pel­haus­hälf­ten  zu erwerben.

Wunsch­pa­ra­me­ter der Immo­bi­lie bestimmen

Idea­ler­wei­se legen Sie wäh­rend der Suche nach einer pas­sen­den Immo­bi­lie fest, wel­che Para­me­ter von beson­de­rer Wich­tig­keit für Sie sind.

Wohn­flä­che

Unter Berück­sich­ti­gung Ihrer Fami­li­en­pla­nung soll­ten Sie sich Gedan­ken über die zukünf­ti­ge Wohn­flä­che Ihres Eigen­hei­mes machen.

Grund­stücks­grö­ße

Wie viel Flä­che benö­ti­gen Sie, um sich „aus­zu­to­ben“? Außen­an­la­gen und Gar­ten benö­ti­gen regel­mä­ßi­ge Pfle­ge. Sind Sie der Typ dafür? Oder genügt Ihnen eine klei­ne Ter­ras­se und du mei­den Sie die Instand­hal­tung grö­ße­rer Grundstücksflächen?

Alter

Sind Sie bereit etwai­ge Moder­ni­sie­run­gen im Zuge eines Immo­bi­li­en­kaufs zu  leis­ten / finan­zie­ren? Oder ist es Ihnen wich­tig,  eine anfäng­lich mög­lichst „war­tungs­frei­es“ Immo­bi­lie zu erwer­ben? In zwei­tem Fall wäre ein Objekt jun­gen Alters oder gar ein Neu­bau anzuraten.

Objekt­zu­stand

Legen Sie ger­ne selbst Hand an? Dann könn­te eine moder­ni­sie­rungs­be­dürf­ti­ge Immo­bi­lie das Objekt der Wahl für Sie sein. Immo­bi­li­en in reno­vie­rungs- und moder­ni­sie­rungs­be­dürf­ti­gem Zustand sind preis­lich oft­mals attrak­ti­ver als schlüs­sel­fer­ti­ge Häuser.

Kanä­le für die Immobiliensuche

Die Suche nach einer pas­sen­den Immo­bi­lie zur Eigen­nut­zung kann sich lang­wie­rig gestal­ten. Im Fol­gen­den die übli­chen Anlauf­stel­len für die erfolg­rei­che Suche nach dem pas­sen­den Eigenheim.

Immo­bi­li­en­por­ta­le

Die bekann­ten Immo­bi­li­en­por­ta­le wie Immobilienscout24 oder Immo­welt bie­ten meist die größ­te Aus­wahl an poten­zi­el­len Kauf­im­mo­bi­li­en. Auch Klein­an­zei­gen­por­ta­le bie­ten sich zur Recher­che nach dem pas­sen­den Objekt an. Dort sind oft­mals auch pri­va­te Immo­bi­li­en­ver­käu­fer anzu­tref­fen, sodass die Zah­lung einer Mak­ler­pro­vi­si­on oft­mals entfällt.

Immo­bi­li­en­mak­ler

Die direk­te Kon­takt­auf­nah­me zu einem Immo­bi­li­en­mak­ler ver­ein­facht die Suche nach dem pas­sen­den Objekt mit­un­ter signi­fi­kant. Der Mak­ler wird nach Rück­spra­che mit Ihnen unter Berück­sich­ti­gung Ihrer Wunsch­pa­ra­me­ter sein eige­nes Immo­bi­li­en­port­fo­lio durch­su­chen sowie sei­ne Kon­tak­te nut­zen, um die pas­sen­de Immo­bi­lie für Sie zu fin­den. In jedem Fall wer­den Kos­ten für die Beauf­tra­gung des Immo­bi­li­en­ex­per­ten anfallen.

Städ­te & Gemeinden

Beson­ders von Bedeu­tung, wenn Sie mit dem Neu­bau einer Immo­bi­lie lieb­äu­geln. Gemein­den und Städ­te ver­fü­gen nicht sel­ten über einen Bestand aus diver­sen Grund­stü­cken, die in Form von fest defi­nier­ten Bau­ge­bie­ten an Inter­es­sen­ten mit Hil­fe eines Bewer­bungs­ver­fah­rens zuge­teilt wer­den. Fra­gen Sie doch ein­fach direkt bei der Gemein­de oder Stadt des von Ihnen prio­ri­sier­ten Wohn­sit­zes an, ob in abseh­ba­rer Zeit ein neu­es Bau­ge­biet aus­ge­wie­sen wird oder Grund­stü­cke zum Ver­kauf ste­hen. Der Grund­stücks­kauf von der Gemein­de oder Stadt stellt sich in der Regel deut­lich kos­ten­güns­ti­ger als der Erwerb über Immo­bi­li­en­por­ta­le oder Mak­ler dar.

Bekann­te & Netzwerk

Machen Sie Wer­bung für Ihr Vor­ha­ben in Ihrem Ver­wand­ten­kreis, bei Kol­le­gen und Bekann­ten. Viel­leicht knüp­fen Sie so direkt Kon­tak­te zu poten­zi­el­len Immo­bi­li­en­ver­käu­fern und kön­nen idea­ler­wei­se Ihre Traum­im­mo­bi­lie fin­den, bevor die­se auf dem „brei­ten Markt“ (Immo­bi­li­en­por­ta­le) aus­ge­schrie­ben ist.

Zwangs­ver­stei­ge­run­gen

Für Schnäpp­chen­jä­ger: Eine Zwangs­ver­stei­ge­rung bie­tet im Ide­al­fall ein  enor­mes Ein­spar­po­ten­zi­al bei den Kos­ten eines Immo­bi­li­en­kaufs. Idea­ler­wei­se ver­fü­gen Sie bereits vor dem Bie­ter­ver­fah­ren über eine Finan­zie­rungs­zu­sa­ge einer regio­na­len Spar­kas­se oder Volks­bank. Deutsch­land­weit täti­ge Kre­dit­in­sti­tu­te füh­ren eine Prü­fung der Finan­zie­rung von Objek­ten aus Zwangs­ver­stei­ge­run­gen näm­lich meist erst durch, sobald du den Kauf­zu­schlag erhal­ten hast. Daher ist bei Zwangs­ver­stei­ge­run­gen die ers­te Anlauf­stel­le zur Klä­rung der Mach­bar­keit Ihres Pro­jek­tes ein regio­nal ansäs­si­ges Kreditinstitut.

Das Objekt besichtigen

Eine gute Vor­be­rei­tung auf die Objekt­be­sich­ti­gung kann nicht nur für das beru­hi­gen­de „Bauch­ge­fühl“ beim spä­te­ren Kauf sor­gen. Auch ergibt sich unter Umstän­den Poten­zi­al zur Ver­hand­lung des Kaufpreises.

Män­gel erkennen

Wie ist der Gesamt­ein­druck des Gebäu­des? Sind ekla­tan­te Män­gel erkenn­bar? Erstel­len Sie aus­führ­li­che Noti­zen zu allen Auf­fäl­lig­kei­ten, die sich bei der Besich­ti­gung des Objek­tes ergeben.

Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men abschätzen

Ein unge­dämm­tes Dach kann in gro­ßes Loch in die Haus­halts­kas­se rei­ßen, wenn die Heiz­kos­ten­rech­nung auf­grund des Wär­me­ver­lusts im Gebäu­de hoch aus­fällt. Die Hei­zungs­an­la­ge, Fas­sa­de und das Bad wur­den lan­ge nicht erneu­ert? Berück­sich­ti­ge dies bei der Pla­nung dei­ner Finan­zie­rung und nut­ze die­sen Umstand, um eine gute Ver­hand­lungs­grund­la­ge bei der Kauf­preis­ver­hand­lung zu schaffen.

Reno­vie­rungs­ar­bei­ten berücksichtigen

Sind die Boden­be­lä­ge und Tape­ten in nutz­ba­rem Zustand oder nicht mehr zeit­ge­mäß? Wel­che Maß­nah­men sind erfor­der­lich, damit Sie sich in Ihrem zukünf­ti­gen Eigen­heim wohl­füh­len? Beach­ten Sie auch die­sen Punkt bei der spä­te­ren  Kal­ku­la­ti­on Ihres Finan­zie­rungs­be­darfs. Nut­zen Sie einen mög­li­chen reno­vie­rungs­be­dürf­ti­gen Zustand als Ihren Vor­teil bei der Ver­hand­lung des Kaufpreises.

Gut­ach­ter für die Objektbesichtigung

Emp­feh­lens­wert ist die Hin­zu­zie­hung eines Immo­bi­li­en­sach­ver­stän­di­gen. Die­ser ver­fügt über die nöti­ge Exper­ti­se, um dich auf etwai­ge Män­gel und poten­zi­el­le Reno­vie­rungs- sowie Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men hin­zu­wei­sen. Die Kos­ten für die Bege­hung mit einem Gut­ach­ter lie­gen erfah­rungs­ge­mäß im nied­ri­gen, drei­stel­li­gen Bereich.

Den Immobilienkredit Aufstellen und organisieren​

Immo­bi­li­en­dar­le­hen auf­stel­len und organisieren

Nicht nur die Immo­bi­lie, auch die Finan­zie­rung eines Hau­ses soll­te auf soli­dem Fun­da­ment ste­hen. Nach­dem du dei­ne Wunschim­mo­bi­lie gefun­den hast, geht es in der Regel an die Finanzierung.

Im Fol­gen­den beschäf­ti­gen wir uns mit der Auf­stel­lung einer Finan­zie­rung und dem Pro­zess, der zur Kre­dit­prü­fung bei der jewei­li­gen Bank führt.

Kos­ten bestimmen

Wäh­rend der Objekt­be­sich­ti­gung haben Sie sich bestimmt eini­ge Noti­zen zu etwai­gen Män­geln, erfor­der­li­chen Moder­ni­sie­run­gen und erfor­der­li­chen Reno­vie­rungs­ar­bei­ten erstellt. Die­se Punk­te sind von beson­de­rer Wich­tig­keit, damit Sie die Kos­ten dei­nes Pro­jek­tes, dem Immo­bi­li­en­kauf, best­mög­lich bestim­men können.

Moder­ni­sie­run­gen & Renovierungen

Sind Reno­vie­rungs- oder Moder­ni­sie­rungs­ar­bei­ten erfor­der­lich? Lis­ten Sie die jewei­li­gen Maß­nah­men in einer Tabel­le auf und ver­su­chen Sie die­se best­mög­lich zu bezif­fern. Unter­schei­den Sie dabei zwi­schen Moder­ni­sie­run­gen und Reno­vie­run­gen. Ban­ken dif­fe­ren­zie­ren bei die­sen Maß­nah­men und sind oft­mals nicht bereit, Reno­vie­rungs­maß­nah­men zu finan­zie­ren. Auch stel­len Kre­dit­in­sti­tu­te für Moder­ni­sie­run­gen oft­mals nicht den voll­stän­dig benö­tig­ten Kre­dit­be­trag bereit. Mehr zu Moder­ni­sie­run­gen sowie Reno­vie­run­gen fin­den Sieu in unse­rem Arti­kel Moder­ni­sie­ren und Sanie­ren. Dort erfah­ren Sie kon­kret, was finan­zier­bar ist und in wel­chen Fäl­len Sie Eigen­ka­pi­tal ein­pla­nen sollten.

Kauf­ne­ben­kos­ten

Mit der Zah­lung des allei­ni­gen Kauf­prei­ses ist es bei dem Kauf einer Immo­bi­lie nicht getan. Zu dem Immo­bi­li­en­kauf­preis selbst kom­men Kos­ten für die Kauf­ab­wick­lung, Sicher­hei­ten­stel­lung zuguns­ten der Bank und diver­se Vor­gän­ge bei Behör­den hin­zu. Auch eine Mak­ler­cour­ta­ge fällt an, soll­te ein Mak­ler mit dem Ver­kauf des Objek­tes beauf­tragt wor­den sein. Auf unse­rer Sei­te Kos­ten fin­den Sie eine Über­sicht der anfal­len­den Posi­tio­nen. Außer­dem kön­nen Sie mit unse­rem Kauf­kos­ten-Rech­ner bestim­men, wie hoch die Kauf­ne­ben­kos­ten bei dem Erwerb von Immo­bi­li­en ausfallen.

Kauf­preis

Der Löwen­an­teil bei einer Bau­fi­nan­zie­rung: Ist der Kauf­preis end­ver­han­delt oder gibt es noch Raum für eine Preis­re­du­zie­rung? Soll­te der Kauf­preis noch nicht end­gül­tig fest­ge­legt sein, dann kal­ku­lie­ren Sie für das wei­te­re Vor­ge­hen mit dem vom Ver­käu­fer kom­mu­ni­zier­ten Preis.

Rech­ner zum sel­ber kalkulieren

Ger­ne kön­nen Sie unse­re haus­ei­ge­nen Bau­fi­nan­zie­rungs­rech­ner nut­zen, um Kos­ten, Dar­le­hens­ra­te und mehr zu Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung eigen­hän­dig zu bestimmen.

Zusatz­si­cher­hei­ten & Kapi­tal für die Baufinanzierung

Um die Mach­bar­keit Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung zu ver­bes­sern und die Kon­di­tio­nen für dei­ne Finan­zie­rung mög­lichst opti­mal zu gestal­ten, soll­ten Sie über­le­gen, wel­che Sicher­hei­ten Sie der kre­dit­ge­ben­den Bank anbie­ten kön­nen. Denn: Je gerin­ger das Risi­ko der Bau­fi­nan­zie­rung von Sei­ten der Bank ein­ge­schätzt wird, des­to bes­ser wer­den Ihre Dar­le­hens­kon­di­tio­nen ausfallen.

Eigen­ka­pi­tal

Ban­ken bevor­zu­gen Bar­mit­tel (bzw. schnell ver­füg­ba­res Kapi­tal) aus Kon­to­gut­ha­ben und Tages­geld­kon­ten, wel­ches du kurz­fris­tig ein­set­zen kannst.

Wei­te­re Immobilien

Ver­fü­gen Sie selbst oder Bekann­te / Ver­wand­te über Immo­bi­li­en­ei­gen­tum? Dann las­sen Sie prü­fen, ob die­ses für Ihren Immo­bi­li­en­kre­dit als Sicher­heit ein­ge­bracht wer­den kann. Nicht sel­ten ist bei Berück­sich­ti­gung einer wei­te­ren Immo­bi­lie kein oder nur wenig Eigen­ka­pi­tal­ein­satz aus Bar­mit­teln für eine Finan­zie­rung erforderlich.

För­der­dar­le­hen

För­der­dar­le­hen stel­len eine gute Mög­lich­keit dar, das Bes­te aus dei­ner Finan­zie­rung her­aus­zu­ho­len. Erwäh­nens­wert ist hier die KfW-Ban­ken­grup­pe mit ihrer Viel­zahl von För­der­dar­le­hen für Bau, Kauf und Moder­ni­sie­rung. Doch auch die ein­zel­nen Bun­des­län­der bie­ten eine Viel­zahl von För­der­pro­duk­ten an, um den eige­nen Immo­bi­li­en­kre­dit sinn­voll zu ergänzen.

Nach­rang­dar­le­hen

Wenn Sie über wenig oder gar kein Eigen­ka­pi­tal ver­fü­gen, kann das Nach­rang­dar­le­hen eine Mög­lich­keit für Sie dar­stel­len, Ihre Finan­zie­rung zu realisieren.
 
Bei einem Nach­rang­dar­le­hen finan­ziert eine Dritt­bank einen Teil des Kauf­prei­ses und/oder der Kauf­ne­ben­kos­ten. Dies redu­ziert das Kre­dit­ri­si­ko des Haupt­kre­dit­ge­bers und ver­bes­sert die Mach­bar­keit sowie Kon­di­tio­nen Ihrer Baufinanzierung.
 
Zu dem The­ma Nach­rang­dar­le­hen haben wir übri­gens einen Blog­ar­ti­kel ver­fasst, der sich mit die­sem Kre­dit­pro­dukt beschäftigt.

Finan­zi­el­le und fami­liä­re Zukunft berücksichtigen

Eine Bau­fi­nan­zie­rung beglei­tet Sie in der Regel für einen Zeit­raum von 20 bis 30 Jah­ren oder mehr. Aus die­sem Grund soll­ten Sie Ihre beruf­li­che und fami­liä­re Zukunft bei der Auf­stel­lung Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung berücksichtigen.

Beruf­li­che Perspektive

Befin­dest Sie sich in einem fes­ten Arbeits­ver­hält­nis und füh­len Sie sich bei Ihrem der­zei­ti­gen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis wohl? Oder pla­nen Sie in abseh­ba­rer Zeit einen Wech­sel, bei dem Sie mit Gehalts­ein­bu­ßen rech­nen müs­sen? Mach Sie sich sorg­fäl­tig Gedan­ken zur poten­zi­el­len Ent­wick­lung Ihrer beruf­li­chen Perspektive.

Fami­li­en­pla­nung

Ist die Fami­li­en­pla­nung bereits abge­schlos­sen oder steht Nach­wuchs in abseh­ba­rer Zeit an? Auch wenn der Staat kin­der­rei­che Fami­li­en finan­zi­ell unter­stützt, so pla­nen SIe höhe­re Lebens­hal­tungs­kos­ten bei der Fest­le­gung dei­ner Finan­zie­rung mit ein, soll­te sich Ihre Fami­lie zukünf­tig vergrößern.

Ein­ho­lung von Ange­bo­ten für die Baufinanzierung

Der Markt für güns­ti­ge Immo­bi­li­en­dar­le­hen ist groß. Nut­ze die Viel­falt, um das für dich opti­ma­le Ange­bot ein­zu­ho­len. Die wich­tigs­ten Anlauf­stel­len zur Ein­ho­lung eines Ange­bots zu dei­nem Immo­bi­li­en­kre­dit stel­len wir im Fol­gen­den dar.

Haus­bank

Die Haus­bank wird für die meis­ten Men­schen die wohl ers­te Anlauf­stel­le sein, um eine Ein­schät­zung zu Mach­bar­keit und Kon­di­ti­on des geplan­ten Haus­kaufs ein­zu­ho­len. Dabei ver­fügt das hei­mi­sche Kre­dit­in­sti­tut ledig­lich über die eige­nen Kre­dit­pro­duk­te. Die Haus­bank kann also nicht aus einer Viel­zahl von Kre­dit­an­ge­bo­ten für Sie aus­wäh­len. Dies muss aller­dings nicht zwangs­läu­fig bedeu­ten, dass die Kon­di­tio­nen nicht mit denen der Mit­be­wer­ber mit­hal­ten können.

Ver­trau­en Sie  jedoch kei­nes­falls auf einen „Treue­bo­nus“ und nut­zen Sie neben der Haus­bank wei­te­re Mög­lich­kei­ten zum Ange­bots­ver­gleich für Ihre Baufinanzierung.

Ver­mitt­ler

Ver­mitt­ler ver­fü­gen in der Regel über eine Daten­bank sowie über einen Markt­platz, über den ein Groß­teil der in Deutsch­land täti­gen Kre­dit­in­sti­tu­te ver­sam­melt ist. Für einen Ver­mitt­ler ist es somit ein leich­tes, für Sie einen schnel­len Über­blick über die in fra­ge kom­men­den Kre­dit­in­sti­tu­te zu erstel­len. Ver­mitt­ler erhal­ten von der kre­dit­ge­ben­den Ban­ken eine Ver­mitt­lungs­pro­vi­si­on bei Ver­mitt­lung Ihres Finan­zie­rungs­vor­ha­bens an die­se. Für Sie ent­ste­hen in der Regel kei­ne Kos­ten. Eine Aus­nah­me stellt hier die Hono­rar­be­ra­tung dar: Bei die­ser Form der Bau­fi­nan­zie­rungs­be­ra­tung erhält der Bera­ter ein Hono­rar für sei­ne Dienst­leis­tung. In der Regel unab­hän­gig davon, ob Sie die Bau­fi­nan­zie­rung über die­sen abschlie­ßen oder Sie sich ander­wei­tig umschauen.

Wie vie­le Stel­len Sie für einen Ver­gleich ansteu­ern solltesn

Idea­ler­wei­se neh­men Sie einen Ter­min bei Ihrer Haus­bank wahr und schal­ten einen Ver­mitt­ler ein, bei dem Sie sich wohl­füh­len und der für Sie den rest­li­chen Markt für Bau­fi­nan­zie­run­gen über­blickt. Somit decken Sie für einen Ange­bots­ver­gleich den Markt für Bau­fi­nan­zie­run­gen bereits opti­mal ab. Die wich­tigs­ten Punk­te, anhand derer Sie ein Ange­bot für eine Bau­fi­nan­zie­rung ver­glei­chen, behan­deln wir übri­gens im Arti­kel Bau­fi­nan­zie­rung ver­glei­chen.

Mög­li­che Dar­le­hens­va­ri­an­ten einer Baufinanzierung

Eine Bau­fi­nan­zie­rung lässt sich in einer Viel­zahl von Vari­an­ten dar­stel­len. Die dabei ver­brei­tets­te Vari­an­te einer Bau­fi­nan­zie­rung ist das Annui­tä­ten­dar­le­hen. Doch auch das Bau­spar­dar­le­hen und Voll­til­ger­dar­le­hen spie­len eine Rol­le am Markt für Immo­bi­li­en­kre­di­te. Eine Über­sicht und Erläu­te­rung der mög­li­chen Dar­le­hens­va­ri­an­ten einer Bau­fi­nan­zie­rung haben wir für Sie auf einer sepa­ra­ten Sei­te ausgeführt.

Dar­über hin­aus fin­den Sie in unse­rem Rat­ge­ber eine Erklä­rung zum Annui­tä­ten­dar­le­hen sowie zum Bau­spar­dar­le­hen. Eben­falls haben wir in unse­rem Blog einen Ver­gleich zwi­schen Bau­spar- und Annui­tä­ten­dar­le­hen getä­tigt und geben dort eine Emp­feh­lung zu die­sen bei­den Dar­le­hens­va­ri­an­ten ab.

Unter­la­gen für die Bau­fi­nan­zie­rung zusammenstellen

Wenn Sie sich für eine Dar­le­hens­va­ri­an­te und ein Ange­bot ent­schie­den haben, kommt es meist zum nächs­ten, gro­ßen Schritt: Der Vor­be­rei­tung auf die Kre­dit­prü­fung. Zuvor jedoch gilt es, Unter­la­gen für die­se Prü­fung zusam­men­zu­stel­len. Nur mit einem voll­stän­di­gen Unter­la­gen­pa­ket kann die kre­dit­ge­ben­de Bank dein Vor­ha­ben prü­fen und eine Kre­dit­ent­schei­dung fällen.

Die Unter­la­gen­lis­te

Die meis­ten Ver­mitt­ler und Ban­ken wer­den Ihnen eine Unter­la­gen­lis­te zur Ver­fü­gung stel­len, wel­che die für eine Bau­fi­nan­zie­rung benö­tig­ten Unter­la­gen auf­führt. Im Fol­gen­den erhal­ten Sie eine Über­sicht der gän­gigs­ten Unter­la­gen, die für einen Immo­bi­li­en­kre­dit benö­tigt werden.

  • Finan­zie­rungs­an­trag

Den Finan­zie­rungs­an­trag erhal­ten Sie von der kre­dit­ge­ben­den Bank oder Ihrem Ver­mitt­ler. Die­ser ent­hält alle Infor­ma­tio­nen zu Ihnen, Ihrer Per­son, Ihrer Boni­tät, dem Objekt sowie zu Ihrer Vermögenssituation.

  • Antrag För­der­dar­le­hen

Soll­te ein För­der­dar­le­hen Bestand­teil dei­ner Bau­fi­nan­zie­rung sein, so wird Ihnen Ihr Ver­mitt­ler oder Ihre Bank den Antrag für die­ses För­der­dar­le­hen mit auf den Weg geben. In der Regel wer­den För­der­dar­le­hen für eine Bau­fi­nan­zie­rung von dem Haupt­kre­dit­ge­ber bei der jewei­li­gen För­der­bank eingereicht.

  • Ange­bot

Das unter­schrie­be­ne Ange­bot, für wel­ches Sie sich ent­schie­den haben, wird selbst­re­dend von der Bank, bzw. dem Ver­mitt­ler benötigt.

  • Gehalts­ab­rech­nun­gen

Meist wer­den die letz­ten drei Gehalts­ab­rech­nun­gen benötigt.

  • Bezü­ge­mit­tei­lung

Sie sindt Beam­ter und erhal­ten Bezü­ge anstel­le von Gehäl­tern? Dann wird die letz­te Bezü­ge­mit­tei­lung benötigt.

  • Elek­tro­ni­sche Lohnsteuerbescheinigung

Die elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung ist in den oft eben­falls für die Kre­dit­prü­fung erforderlich.

  • Schei­dungs­ur­teil

Sie warent ver­hei­ra­tet und sind geschie­den? Dann wer­den Sie  das Schei­dungs­ur­teil zur Ver­fü­gung stel­len müssen.

  • Unter­halts­ver­ein­ba­rung

Erfor­der­lich, soll­ten Sie geschie­den sein und Ihre Kin­der außer­halb Ihres eige­nen Haus­halts leben.

  • Ver­trags­ko­pie von Ratenkrediten

Ver­fü­gen Sie über Ver­bind­lich­kei­ten? Die Ver­trä­ge zu Lea­sing- und Kre­dit­ver­trä­gen wer­den von einer Viel­zahl von Ban­ken und Ver­mitt­lern in Kopie benötigt.

  • Kauf­ver­trags­ent­wurf

Im Kauf­ver­trags­ent­wurf stellt sich die grund­buch­recht­li­che Situa­ti­on der Immo­bi­lie dar. Außer­dem sind dort die Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Käu­fer und Ver­käu­fer sowie etwai­ge Beson­der­hei­ten zu dei­ner Immo­bi­lie aus­ge­führt. Der Kauf­ver­trags­ent­wurf ent­hält außer­dem Anga­ben zur Grund­stücks­grö­ße sowie diver­se wei­te­re Daten.

  • Grund­buch­aus­zug

Eine obli­ga­to­ri­sche Unter­la­ge zur Kre­dit­prü­fung. Der Grund­buch­aus­zug beinhal­tet unter ande­rem die eben­falls im Kauf­ver­trags­ent­wurf ent­hal­te­nen Angaben.

  • Bau­zeich­nun­gen

Die Bau­zeich­nung ist ein Sam­mel­be­griff für fol­gen­de Unter­la­gen: Ansichts­zeich­nung, Schnitt­zeich­nung und Grund­riss­zeich­nung. Alle Doku­men­te soll­ten über Maß­an­ga­ben verfügen.

  • Farb­fo­tos der Immobilie

Fotos der Außen- und Innen­an­sicht der Immo­bi­lie wer­den von vie­len Kre­dit­ge­bern benö­tigt, damit die­se sich einen Ein­druck über den Zustand des Objek­tes ver­schaf­fen können.

  • Bau­be­schrei­bung

Beschreibt die ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en und ent­hält all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen zur Bau­wei­se der Immobilie.

  • Wohn­flä­chen­be­rech­nung

Ent­hält Anga­ben zu Raum­grö­ßen und Ver­tei­lung der Wohnflächen.

  • Auf­stel­lung Moder­ni­sie­run­gen und Eigenleistungen

Führt auf, wel­che Moder­ni­sie­run­gen und Eigen­leis­tun­gen an einem Objekt durch­ge­führt wur­den oder im Zuge der Bau­fi­nan­zie­rung werden.

  • Flur­kar­te oder amt­li­cher Lageplan

Die Flur­kar­te stellt die Lage des Objek­tes dar.

  • Auf­stel­lung Immobilienvermögen

Sie ver­fü­gen neben dem zu erwer­ben­den Objekt über wei­te­res Immo­bi­li­en­ver­mö­gen? Dann benö­tigt der Kre­dit­ge­ber eine Auf­stel­lung über das wei­te­re Immobilienvermögen.

  • Grund­buch­aus­zug zu wei­te­ren Immobilien

Um etwai­ge Belas­tun­gen aus wei­te­rem Immo­bi­li­en­ver­mö­gen plau­si­bi­li­sie­ren zu kön­nen, wird die Bank die Grund­buch­aus­zü­ge zu wei­te­rem Immo­bi­li­en­ver­mö­gen von Ihnen anfordern.

Sie kön­nen eine für jedes Vor­ha­ben ange­pass­te Unter­la­gen­lis­te übri­gens hier direkt von uns her­un­ter­la­den

Die Kre­dit­prü­fung der Bau­fi­nan­zie­rung einleiten

Sind die Doku­men­te voll­stän­dig zusam­men­ge­tra­gen? Dann kön­nen Ihre Unter­la­gen zur Kre­dit­prü­fung ein­ge­reicht wer­den. Rei­chen Sie über einen Ver­mitt­ler ein, so wird die­ser die Finan­zie­rungs­ak­te, die sämt­li­che Unter­la­gen zu Ihrem Vor­ha­ben ent­hält, an die Bank lei­ten. Fin­det die Abwick­lung Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung direkt bei einer Bank statt, so wird Ihr Bank­be­ra­ter die Unter­la­gen in die jewei­li­ge Abtei­lung zur Kre­dit­prü­fung übergeben.

Ver­lauf der Kre­dit­prü­fung bei dem Kreditinstitut

Der Kre­dit­ge­ber wird nun diver­se Schrit­te ein­lei­ten und dabei sorg­fäl­tig prü­fen, ob eine Beglei­tung Ihres Bau­fi­nan­zie­rungs­vor­ha­bens in Fra­ge kommt. Ein Kre­dit­sach­be­ar­bei­ter wird dabei im ers­ten Schritt Ihre Boni­tät prü­fen. Anschlie­ßend wird eine Bewer­tung des von Ihnen zu erwer­ben­den Objek­tes erstellt. In der Regel fin­det die Wert­ein­schät­zung der Immo­bi­lie ohne Gut­ach­ter statt. Das Kre­dit­in­sti­tut ermit­tel dabei den soge­nann­ten Belei­hungs­wert: Das ist der Wert, der aus Sicht der Bank lang­fris­tig für die von dir zu kau­fen­de Immo­bi­lie am Markt bei einem Ver­kauf erziel­bar ist. Der Belei­hungs­wert ist nicht gleich­zu­set­zen mit dem Markt- oder Ver­kehrs­wert. Bei dem Ver­kehrs­wert han­delt es sich um den gegen­wär­tig am Markt erziel­ba­ren Verkaufspreis.

War­ten auf die Kreditentscheidung

Ist die soge­nann­te Belei­hungs­wert­ermitt­lung abge­schlos­sen und Ihre Boni­tät posi­tiv bewer­tet, so wird der Kre­dit­sach­be­ar­bei­ter Ihre Finan­zie­rungs­ak­te zum fina­len Kre­dit­vo­tum an seinen/ihren Vor­ge­setz­ten wei­ter­ge­ben. Fällt diese/r eben­falls ein posi­ti­ves Urteil, dann kön­nen Sie inner­halb weni­ger Tage eine Kre­dit­zu­sa­ge auf dem schrift­li­chen Weg erwarten.

Die Kaufabwicklung bei der Baufinanzierung

Die Kauf­ab­wick­lung bei einer Baufinanzierung

Sie haben Ihre Bau­fi­nan­zie­rung in der Tasche. Nun geht es an die abschlie­ßen­de Abwick­lung des Immo­bi­li­en­kaufs. Was Sie dort erwar­tet erfah­ren Sie in den fol­gen­den Zeilen.

Fina­le Kaufpreisverhandlung

War der Kauf­preis noch nicht end­gül­tig ver­han­delt? Dann ver­su­chen noch­mals etwas zu Ihren Guns­ten her­aus­zu­ho­len. Haben Sie den Kauf­preis redu­zie­ren kön­nen? Infor­mie­ren Sie in die­sem Fall bit­te umge­hend Ihre Bank oder Bera­ter, damit die­ser die­sen Umstand für die spä­te­re Aus­zah­lung berück­sich­ti­gen kann.

Nota­ri­el­le Kaufabwicklung

Jeder Immo­bi­li­en­kauf muss nota­ri­ell beglau­bigt wer­den. Aus die­sem Grund fin­det die Kauf­ab­wick­lung unter Hin­zu­zie­hung eines Notars statt.

Bei wel­chem Nota­ri­at Sie dabei die Abwick­lung und soge­nann­te Beur­kun­dung des Kauf­ver­tra­ges durch­füh­ren, ist Ihnen selbst über­las­sen. Spre­chen Sie sich dafür am bes­ten mit dem Ver­käu­fer ab und ent­schei­den Sie sich gemein­sam für ein Nota­ri­at, über wel­ches Sie die abschlie­ßen­den Schrit­te zur Besieg­lung des Kaufs durchführen.

Obli­ga­to­ri­sche Behördenvorgänge

Das Nota­ri­at über­nimmt eine Viel­zahl von Vor­gän­gen, damit die Immo­bi­lie auf Ihren Namen über­geht. Dabei unter ande­rem die soge­nann­te Grund­schuld­be­stel­lung, bei wel­che die Sicher­hei­ten der Bank gesi­chert und fest­ge­legt wer­den. Auch die Umschrei­bung des Eigen­tü­mers im Grund­buch der Immo­bi­lie wird vom Nota­ri­at ver­an­lasst. Dabei kom­mu­ni­ziert das Nota­ri­at mit diver­sen Behör­den, um die Kauf­ab­wick­lung im Sin­ne des Käu­fers und Ver­käu­fers durchzuführen.

Aus­zah­lung des Immobilienkredits

Sind sämt­li­che Vor­gän­ge und auch die Sicher­hei­ten­stel­lung zuguns­ten der Kre­dit­ge­ben­den Bank abge­schlos­sen, dann kommt es zur Aus­zah­lung Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung. Wann es zur Zah­lung des Kauf­prei­ses kom­men soll, erfah­ren Sie mit­tels der soge­nann­ten Fäl­lig­keits­mit­tei­lung des Notars. Dies ist letzt­end­lich die fina­le Zah­lungs­auf­for­de­rung zur Über­wei­sung des Kauf­prei­ses an den Verkäufer.

Ihr Kre­dit­ge­ber erhält die­se Fäl­lig­keits­mit­tei­lung eben­falls. Auf Ihre Anwei­sung hin wird Ihre Bank dann den Kauf­preis an den Ver­käu­fer über­wei­sen. Die Abwick­lung des Kaufs Ihrer Immo­bi­lie ist nun abgeschlossen.

Infor­ma­tio­nen zur Zah­lung und Til­gung der Baufinanzierung

Die Dar­le­hens­ra­te, wie sie in Ihrem Dar­le­hens­ver­trag und Ange­bot aus­ge­wie­sen ist, wird erst nach Voll­aus­zah­lung Ihres Kre­dits fäl­lig. Das bedeu­tet: Erst wenn der letz­te Cent Ihrer Bau­fi­nan­zie­rung aus­ge­ge­ben ist, zah­len Sie die voll­stän­di­ge Dar­le­hens­ra­te. Ist nur ein Teil des Dar­le­hens aus­ge­zahlt? Dann fal­len vor­erst ledig­lich Zin­sen auf den Dar­le­hens­teil an, der bereits aus­ge­zahlt ist.

Der Einzug in das Eigenheim nach Auszahlung des Immobilienkredits

Nach dem Einzug

Die Finan­zie­rung läuft, die Dar­le­hens­ra­ten wer­den regel­mä­ßig abge­bucht und Sie haben sich in Ihren eige­nen vier Wän­den gut ein­ge­lebt. Was Sie für die Zeit nach dem Ein­zug berück­sich­ti­gen soll­ten, erfah­ren Sie im Folgenden.

Instand­hal­tungs­rück­la­gen

Je Qua­drat­me­ter an Wohn­flä­che soll­ten Sie min­des­tens 2,50 EUR zurück­le­gen. Somit berei­ten Sie sich auf zukünf­ti­ge Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men an Fas­sa­de, Dach, Hei­zungs­an­la­ge und mehr vor. Außer­dem kom­men Sie durch die­se Spar­maß­nah­me nicht in die miss­li­che Situa­ti­on, in Zukunft ein Dar­le­hen für die­se obli­ga­to­ri­schen Instand­hal­tungs­maß­nah­men auf­neh­men zu müssen.

Risi­ken minimieren

Zuvor sind wir auf die beruf­li­che und fami­liä­re Per­spek­ti­ve im Zuge einer Risi­ko­be­trach­tung ein­ge­gan­gen. Die fol­gen­den Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen soll­ten als obli­ga­to­risch bei Abschluss einer Bau­fi­nan­zie­rung betrach­tet wer­den, um die Risi­ken, die sich aus einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung erge­ben, best­mög­lich zu minimieren:

Berufs­un­fä­hig­keit

Mit Hil­fe einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sichern Sie sich für den Fall ab, dass Sie aus gesund­heit­li­chen Grün­den Ihrer gegen­wär­ti­gen Tätig­keit nicht mehr nach­ge­hen kön­nen. Der Ver­si­che­rer zahlt Ihnen bei Ein­tritt eines Ver­si­che­rungs­falls eine ver­trag­lich ver­ein­ba­re Leis­tung in Form einer Ein­mal­zah­lung oder regel­mä­ßi­gen, monat­li­chen Zahlung.

Lebens­ver­si­che­rung

Die Risi­ko-Lebens­ver­si­che­rung stellt eine ein­fa­che Mög­lich­keit dar, sei­ne Liebs­ten für den schlimms­ten Fall abzu­si­chern. Ver­stirbt einer der Kre­dit­neh­mer, bleibt neben dem emo­tio­na­len Cha­os oft­mals auch ein finan­zi­el­les bestehen. Mit einer Risi­ko-Lebens­ver­si­che­rung erhält der Hin­ter­blie­be­ne eine Ver­si­che­rungs­leis­tung in Form einer Ein­mal­zah­lung, kann damit not­falls die Ver­bind­lich­kei­ten aus der Bau­fi­nan­zie­rung beglei­chen und ver­mei­det im Ide­al­fall den finan­zi­el­len Ruin.

Die Baufinanzierung - Abschließende Worte

Abschlie­ßen­de Worte

Wir hof­fen Sie auf dem Weg in dein Eigen­heim mit die­sem Arti­kel ein wenig gehol­fen zu haben. Ver­mis­sen Sie eini­ge The­men oder Erläu­te­run­gen? Schrei­ben Sie uns ger­ne, rufen Sie uns an oder kon­tak­tie­ren uns über die sozia­len Medi­en. Wir freu­en uns auf Sie.